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die Sache mit dem leerem Blatt…

February 4, 2013

Pffft, wer kennt es nicht, das weiße leere Blatt das vor einem liegt und darauf wartet mit glorreichen Ideen und Gedanken gefüllt zu werden….

Und dann sitzt man da…und sitzt…und es will einem einfach nichts Anständiges einfallen. „Mein liebes Tagebuch…“ so fing ich immer als Kind an. Ja und dann? Ich hatte meinem Tagebuch eigentlich nie was dolles zu berichten. Heute war ich in der Schule. Der Michael ist doof….

Dann das nächste Problem:

Ich fange an zu unsauber zu schreiben,

mir gefällt mein Geschriebenes nicht,

ich reiße die Seite raus,

ich sitze vor einem leeren Blatt,

ich habe ein „Da-ist-schon eine-Seite-aus-dem-Heft-raus“ Komplex,

ich breche die Aktion: „Ich schreibe ein Tagebuch” ab

nach einer Zeit fängt das Spiel von vorne an

Heute viele Jahre später hat sich die Welt rasant weiter entwickelt. Heute passiert alles online! Heute präsentiert sich jeder irgendwie in einem der vielen sozialen Netzwerke…und eben nicht nur für sich und sein Tagebuch…nein! Man präsentiert sich gleich der ganzen Welt. Egal ob’s die anderen interessiert oder nicht…

Ein Vorteil, man muss den PC nicht sofort aus dem Fenster schmeißen, wenn einem das Selbstgeschriebene nicht gefällt, sondern kann es direkt löschen….

Und da sitze ich nun viele Jahre später vor dem leeren Bildschirm und fange an mit

Mein liebes Tagebuch…

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From → Dummy

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